Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 28. August 2026
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Coaching- und Nachhilfeleistungen, die zwischen einskommaeins, Inhaber: Christoffer Faderl, Am Mühlbühl 30, 93489 Schorndorf, E-Mail: kontakt@einskommaeins.com (nachfolgend „Anbieter“), und der auftraggebenden Person (nachfolgend „Kundin bzw. Kunde“) geschlossen werden. Abweichende Bedingungen der Kundinnen und Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Die Kundin bzw. der Kunde richtet die Anfrage per E-Mail, über WhatsApp oder über die Terminbuchung an den Anbieter. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Anfrage bzw. den Termin ausdrücklich bestätigt, etwa per E-Mail oder per Nachricht.
§ 3 Leistungsbeschreibung
Gegenstand ist individuelle Beratung, die auf den konkreten Einzelfall der Kundin bzw. des Kunden bezogen ist. Sie wird live und im direkten Austausch erbracht, überwiegend per Videocall und nach Absprache auch vor Ort. Eine Session dauert in der Regel 60 Minuten, AC-Simulationen 90 Minuten.
Daneben bietet der Anbieter als gesonderte Leistung einen schriftlichen Unterlagen-Check an. Dabei prüft der Anbieter einmalig die von der Kundin bzw. dem Kunden eingereichten Unterlagen und übermittelt dazu eine individuelle schriftliche Rückmeldung. Der Anbieter bemüht sich, diese Rückmeldung innerhalb von 48 Stunden nach vollständigem Eingang der Unterlagen zu übermitteln.
Für alle Leistungen gilt: Es besteht kein festes Curriculum, kein standardisierter Lehrplan und keine Lernerfolgskontrolle. Die Inhalte richten sich ausschließlich nach dem individuellen Bedarf der Kundin bzw. des Kunden. Eine Überwachung des Lernerfolgs findet nicht statt.
§ 4 Verträge mit Minderjährigen
Ist die Kundin bzw. der Kunde noch nicht 18 Jahre alt, ist für den Vertragsschluss die Einwilligung der gesetzlichen Vertreterin bzw. des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Buchung erfolgt in diesem Fall durch die gesetzliche Vertreterin bzw. den gesetzlichen Vertreter, die bzw. der zugleich Vertragspartei und Rechnungsempfängerin bzw. Rechnungsempfänger wird. Der Anbieter kann einen entsprechenden Nachweis verlangen.
§ 5 Mitwirkung der Kundinnen und Kunden
Eine sinnvolle Zusammenarbeit setzt die aktive Mitwirkung der Kundinnen und Kunden voraus. Die Kundin bzw. der Kunde stellt die für den jeweiligen Termin erforderlichen Unterlagen und Informationen rechtzeitig bereit und sorgt bei Online-Terminen für eine funktionsfähige technische Ausstattung (Internetverbindung, geeignetes Endgerät).
§ 6 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website angegebenen Preise. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Zahlung per Rechnung und Überweisung, bei Sessions nach dem jeweiligen Termin und beim schriftlichen Unterlagen-Check nach Übermittlung der Rückmeldung. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu begleichen.
Gründungspreis: Für die ersten zehn Kundinnen und Kunden gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise auch für künftige Buchungen fort, sofern der Anbieter seine Preise später anhebt. Ein Anspruch auf rückwirkende Anpassung bereits abgerechneter Leistungen besteht nicht.
§ 7 Terminverschiebung und Absagen
Vereinbarte Termine können bis 24 Stunden vor Beginn kostenfrei verschoben oder abgesagt werden. Bei späterer Absage oder bei Nichterscheinen kann der Anbieter die vereinbarte Session in Rechnung stellen.
§ 8 Kein Erfolgsversprechen
Der Anbieter schuldet eine sorgfältige, individuelle Beratung und Begleitung, jedoch keinen bestimmten Erfolg. Ein bestimmtes Ergebnis, etwa eine konkrete Note, die Zusage eines Stipendiums oder eine Bewerbungszusage, wird nicht garantiert.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und der Höhe nach begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Eine zwingende gesetzliche Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem die Verbraucherin bzw. der Verbraucher den gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle ist der Anbieter nicht verpflichtet und nicht bereit.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
← Zurück zur Startseite